Verpflegung & Proviant
An das Essen aus dem Rucksack werden hohe Ansprüche gestellt - leicht soll es sein und zugleich den Körper mit ausreichend Energie und Vitaminen versorgen, damit die Leistungsfähigkeit erhalten bleibt.
Getränke
Der elementarste Bestandteil der Verpflegung für unterwegs sind die Getränke. Für einen Wandertag kann mit ca. 2 Litern Flüssigkeitsbedarf pro Person gerechnet werden. Dieser sollte aber nicht nur mit Wasser, sondern auch mit Saftschorlen (am besten Apfel) oder leicht gesüßten Tees gedeckt werden, damit der Körper zusätzlich zur Flüssigkeit wichtige Mineralstoffe, Vitamine und einfache Zucker erhält. Vor allem im Sommer und bei besonders steilen Wegen ist der Bedarf groß.
Zum Transport der Getränke eignen sich am besten Plastikflaschen.
Energielieferanten aus dem Rucksack
Zu den schönsten Seiten des Wanderns gehört wohl ein Picknick im Grünen. Mit Käse oder magerem Aufschnitt belegte Vollkornbrötchen liefern nicht nur viel Energie, sondern können auch den Tag über in Plastikdosen frisch gehalten werden. Möhren, Paprika, Trauben, Bananen und Äpfel sind ideale Ergänzungen dazu und enthalten wichtige Vitamine.
Außerdem natürlich Müsliriegel, Studentenfutter oder gar Fruchtschnitten aus dem Reformhaus, Vollkornkekse, Reiscracker und trockener Kuchen versorgen die Muskeln mit energiereichen Kohlenhydraten und erhalten so die Leistungsfähigkeit. Auch ein vorbereiter Nudel- oder Reissalat eignet sich hervorragend für die Rast.
Geschirr und Besteck
Wer nur Obst und belegte Brötchen mit sich führt, benötigt außer den Aufbewahrungsboxen natürlich kein weiteres Besteck. Für Salate eignen sich Plastikgabeln, die in einer eigenen Tüte aufbewahrt und sauber gehalten werden.
Immer dabei sein sollte aber eine Picknickdecke (am besten eine leichte, kompakte wachsbeschichtete) sowie eine Mülltüte. Auch Tücher zum Reinigen von Händen oder Obst sollten mitgenommen werden.
Nach dem Essen
Nach einer ausgiebigen Mahlzeit ist es weder angenehm noch gesund, sofort weiterzuwandern. Stattdessen kann man sich doch, vor allem bei sonnigem Wetter, eine gute halbe Stunde entspannen und ausruhen und anschließend mit neuer Kraft unbeschwert weiter gehen.
Für mehrtägige Touren
Auf längeren Touren ist es wichtig, für genügend Abwechslung bei der Nahrungsauswahl zu sorgen und auf eine gesunde, ausgewogene Zusammenstellung der Energielieferanten zu achten.
Zum Frühstück sind zum Beispiel Müsli mit Trockenfrüchten, Joghurt oder Vollkornbrot gute Starter in den anstrengenden Tag, da sie viele Mineralstoffe und langfristig Energie liefern. Auf einfache Zucker wie er zum Beispiel in Marmelade, Schokolade oder Weißbrot enthalten ist, sollte verzichtet werden, um den Blutzuckerspiegel nicht wenige Stunden nach dem Frühstück wieder abfallen zu lassen.
Wer das Mittagessen unterwegs nicht in einer Gaststube genießen möchte, wählt vielleicht die Alternative des Picknicks unter freiem Himmel. Brot, Käse und Früchte machen wieder muntern und füllen die Kräftevorräte wieder auf.
Doch vielleicht ziehen Sie es vor, das Mittagessen auf einen kleinen Snack, wie Müsliriegel, eine Banane, Schokolade oder Salami, zu reduzieren und stattdessen abends nach der Anstrengung eine größere Mahlzeit zu sich zu nehmen. Dies hat den Vorteil, dass der Körper nicht unnötig mit schwer verdaulicher und großen Mengen von Nahrung belastet wird und gleichzeitg weiter leistungsfähig sein muss.
Für ein leicht zubereitetes Abendessen unterwegs bieten sich lösliche oder leicht aufwärmbare Produkte an. Wer dehydrierte Fertigprodukte jedoch lieber vermeiden möchte, greift zu Fisch, Fleisch oder Reis aus der Dose, natürlich auch Gemüse. Nüsse bzw. Studentenfutter eignen sich zum Knabbern danach und vermindern zudem Muskelkater und andere Erschöpfungserscheinungen der Muskeln.




