Barnim/Oderbruch
Lage: Barnim und Oderbruch liegen im nordöstlichen Brandenburg. Während der Barnim eine während der Eiszeit entstandene Hochfläche ist, besteht der bis nach Polen reichende Oderbruch aus einem Binnendelta der Oder.
Barnim
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Der Barnim erhielt seine heutige Gestalt erst im Laufe der letzten Eiszeiten. Dadurch findet man am südlichen Rand des Barnims erdgeschichtlich sehr alte Gesteine, Kalksteine - der Rüdersdorfer Kalkstein - aus dem oberen Buntsandstein und dem Muschelkalk.
Bis zum 19. Jahrhundert war der Barnim (und ist es im östlichen Teil noch immer) nur äußerst dünn besiedelt. Erst mit dem enormen Städtewachstums Berlins während der Industrialisierung wuchsen die heute größten Städte Bernau und Strausberg.
Das landschaftliche Bild des Barnims wird durch seine Wälder, Moore und Fließgewässer dominiert. Briese, Tegeler Fleiß, Panke und Wuhle münden in Havel und Spree und bilden so das hauptsächliche Flusssystem der Region. Zu den bekanntesten Seen gehören der Liepnitzsee, der Wandlitzsee (bei Wandlitz), der Gamensee im Gamengrund und der Straussee bei Strausberg.
Durch seine geringe Besiedlungsdichte, landschaftliche Schönheit und außerdem die Nähe zu Berlin eignet sich der Barnim optimal zum Wandern. Binnen kurzer Zeit kann man so den Trubel und Smog der Großstadt hinter sich lassen.
Oderbruch

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Die Oderniederung im Oderbruch ist ein Teil des Thorn-Eberswalder-Urstromtals, das in der Weichseleiszeit entstand. Vor ihrer Begradigung im 18. Jahrhundert floss die Oder hier in mehreren Armen durch die Niederung. König Friedrich II. veranlasste ab etwa 1735 diese Eindeichung und Trockenlegung des Oderbruchs. Auch die Besiedelung ab 1753 wurde aus politischen Gründen initiiert.
Doch auch heute noch bestimmt das Wasser große Teile der Region - im Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg oder einfach bei der Erkundung eines der Wasserwanderwege mit einem Kanu erfährt man darüber mehr.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Freilichtmuseum Altranft, die Loose-Höfe sowie die Alt- und Kolonistendörfer der Region, z.B. Altwriezen und Altwustrow bzw. Neulewin und Neulitzgöricke.
Außerdem bekannt ist das Schloss Neuhardenberg und der zugehörige Park.