Mecklenburgische Seenplatte
Lage: Die Mecklenburgische Seenplatte ist ein ausgedehntes Seengebiet im Zentrum und Süden Mecklenburg-Vorpommerns. Sie setzt sich in Uckermark und Ruppiner Schweiz bis nach Brandenburg fort und wird daher auch Mecklenburgisch-Brandenburgische Seenplatte genannt.
Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte
Die Mecklenburgische Seenplatte besteht im Groben aus dem Mecklenburgischen Großseengebiet, das die Müritz, den Plauer See und den Kölpinsee sowie den Fluss Elde einschließt, dem Neustrelitzer Kleinseengebiet rund um Neustrelitz und der Feldberger Seenlandschaft.
Die größten Orte der Region sind Waren (Müritz), Röbel, Neustrelitz und Malchow.
Die Landschaft der Region ist geprägt durch die Vielzahl und Größe ihrer Seen, Waldstücke und weite Wiesen und Felder, sie trägt daher auch den Beinamen Land der 1000 Seen. Ihre Schönheit verdankt sie ihrer Ländlichkeit und dem hohen touristischen Interesse, durch das der regionale Naturschutz unterstützt und gefördert wird. So ist etwa der Müritz-Nationalpark von großer Bedeutung.
Müritz-Nationalpark
Rund um den größten ganzdeutschen Binnensee erstreckt sich der Nationalpark auf etwa 322 Quadratkilometer und umfasst noch etwa 100 weitere nennenswerte Seen. Das östlich an die Müritz grenzende Teilgebiet ist geprägt durch seine weiten Kiefernwälder und Moor, während das Gebiet um Serrahn eher durch alte Buchenwälder und eine hügelige Landschaft mit kleineren Seen und Mooren gekennzeichnet ist.
Für intensives Erleben der abwechslungsreichen Natur sorgen verschiedene Projekte der Umweltbildung, durch die nicht nur Schüler mehr über die Region erfahren können. Bei regelmäßigen, ständig wechselnden Veranstaltungen wie gemeinsamen Spaziergängen und Wanderungen können Vögel beobachtet oder ein Waldgottesdienst besucht werden.