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Nordfriesland

Lage: Nordfriesland bezeichnet das ursprüngliche Siedlunsgebiet der Nordfriesen im Nordwesten des heutigen Schleswig-Holsteins inklusive der Nordfriesischen Inseln. Wichtige Städte sind zum Beispiel Husum, St.Peter-Ording und Niebüll.

Landschaft in Nordfriesland

Nordfriesland
Foto: Axel Heymann | Bildnachweis: Wikipedia | GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Die Region Nordfriesland umfasst etwa den Küstenstreifen zur Nordsee zwischen Eider und Vidå, außerdem die Nordfriesischen Inseln und Halligen. An der Küste grenzt daher auch das Wattenmeer und somit der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer an.
Das Wattenmeer der Nordsee ist vielleicht der interessanteste Bestandteil der regionalen Landschaft: Sand- und Schlickwatt, Salzwiesen, Dünen und das Meer stellen wichtige Lebensräume dar. Dabei unterliegt das Wattenmeer einer ständigen, stetigen Veränderung durch die Gezeiten. Erosion und Sedimentation stehen in einem engen Wechselspiel. Zweimal täglich bringt die Flut Rohstoffe und Nahrung ins Watt, wodurch hier Millionen von Kieselalgen, Tausende kleiner Krebse und immer noch zahlreiche Muscheln, Schnecken und Würmer leben - die gesamte Biomasse der Tiere pro Fläche übersteigt sogar die im Urwald.

Die ideale Gelegenheit, das Naturphänomen Watt hautnah zu erleben, ist eine ausgedehnte Wattwanderung. Berücksichtigt man die gekennzeichneten Brut- und Rastgebiete in den Salzwiesen und an den Stränden, kann man den Nationalpark fast überall betreten. Hier werden auch regelmäßig naturkundliche Führungen angeboten, die zum einen die Sicherheit vor der nächsten Flut gewährleisten und zudem noch einiges Wissenswertes über die Natur vermitteln.

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