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Sächsische Schweiz

Lage: Die Sächsische Schweiz ist ein Teil des Elbsandsteingebirges in Sachsen, bekannt für ihre bizarren Felsformation und Kunstwerke von Casper David Friedrich. Die Sächsische Schweiz erstreckt sich zu beiden Seiten der Elbe südostlich der Landeshauptstadt Dresden.

Landschaft in der Sächsischen Schweiz

Sächsische Schweiz
Foto: Jörg Hempel | Bildnachweis: Wikipedia | Creative-Commons-Lizenz

Um den einzigartigen Charakter des Mittelgebirges zu schützen, wurde 1990 der Nationalpark Sächsische Schweiz eröffnet. Dieser umfasst jedoch nur etwa 93 Quadratkilometer, nämlich die Bastei bei Rathen mit Polenzatl, Brand und Uttewalder Grund sowie die gesamte Hintere Sächsische Schweiz mit den Schrammsteinen, dem Großen Winterberg, Großen Zschand und dem Kirnitzschtal.

Im Allgemeinen zeichnet sich die Landschaft der Sächsischen Schweiz durch ihre außergewöhnlichen Bergformen aus. Die so genannten Steine, wie Königsstein, Lilienstein, Gohrisch und Papststein sind in einem weiteren Gebiet des Elbsandsteingebirges zu finden. Die Waitzdorfer Höhe und der Große Winterberg hingegen sind vulkanischen Ursprungs und daher eher hügelartige Kuppen.
Aus ihrer Umgebung herausragend jedoch sind die kretazischen Sandsteingebilde.

Historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten in der Sächsischen Schweiz

Zum Schutz der alten Handelswege wurden in der Sächsischen Schweiz mehrere Burganlagen errichtet, von denen die Festung Königstein und die Burg Hohnstein erhalten geblieben sind und heute besichtigt werden können.
Neben Casper David Friedrich ließ sich auch der Komponist Carl Maria von Weber hier zur Wolfsschluchtszene im "Freischütz" oder der Maler Ludwig Richter zu seinen Werken inspirieren.

Die Kirnitzschtalbahn verkehrt hier seit Ende des 19. Jahrhunderst zwischen Bad Schandau und dem Lichtenhainer Wasserfall, hindurch das reizvolle Kirnitschtal.

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