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Westerwald

Lage: Der Westerwald liegt rechts des Rheins in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen und bildet einen Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Umgangssprachlich wird das Mittelgebirge als Land zwischen den Flüssen Dill, Lahn, Rhein, Sieg und Heller definiert, allerdings zählen die Höhenzüge unmittelbar südlich von Sieg und Heller naturräumlich nicht mehr zum Westerwald.

Landschaft im Westerwald

Der höchste Berg des Westerwaldes ist mit 657 Metern über dem Meeresspiegel die Fuchskaute im Hohen Westerwald. Dieses Teilgebiet des Mittelgebirges besteht aus einer basalthaltigen Hochfläche und zeichnet sich durch eine bewaldete, wellige Oberfläche aus.
Der Oberwesterwald hingegen, der unter anderem den Bereich der Westerwälder Seenplatte einschließt, ist - nur teilweise bewaldetes - Kuppenland vulkanischen Ursprungs und erreicht maximale Höhen von etwa 500 Metern.
Der an die Täler von Rhein und Lahn angrenzende westliche bzw. südwestliche Teil des Westerwalds wird als Niederwesterwald bezeichnet. In seinen Senkungsräumen gibt es Tonvorkommen - daher ist auch die Bezeichnung Kannenbäckerland geläufig. Im Südwesten dominieren auch hier die Waldgebiete.

Historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten im Westerwald

Mittlerweile ist der Westerwald ein etabliertes Wandergebiet, 2008 wurde hier zum Beispiel der renommierte Westerwaldsteig eröffnet. Daneben gibt es ein breites kulturelles Angebot von Museen, Ausstellungen und Theater.
Besonderes Highlight ist der unter dem Motto "Kunst in der Natur" stehende Skulpturenpark Im Tal. Zwischen Hasselbach und Werkhausen gestalteten hier 1986 über 40 Künstler, Landschaftsarchitekten, Musiker, Schriftsteller und Bildhauer eine außergewöhnliche Kunstlandschaft.

Typisch für die Region sind weiterhin die Relikte aus dem traditionellen Bergbau. Viele der heute nicht mehr genutzten Schächte, Gruben und Förderanlagen können heute als Industriedenkmäler besichtigt werden.

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